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<pre>Ein unkalkulierbares Rest-Risiko dürfte allenfalls aus der angeschlagenen Psyche resultieren: Überdies muss auch der zunächst so erfolgsverwöhnte Nagelsmann erst einmal beweisen, selbst in schwerer See zum Steuer des Kahns in der Lage zu sein.  <p> Dabei hatten die Schwarz-Gelben auf ihren Dienstreisen Hamburg — abgesehen von dem 5:2 in der Vorsaison — nur recht wenig Grund zur Freude.  <p>  Da die 98er zuvor bereits in Hamburg ihren sechsen Auswärtssieg der Spielzeit feierten, hat die Truppe von Dirk Schuster nunmehr einen kleinen Lauf: Zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt nahm der Underdog sechs Zähler am Stück in Empfang. <p> Gleich zwei Mal in Folge haben sich die Fohlen somit gegen Mannschaften schwer getan, für die es im Borussia-Park von vornherein ausschließlich um die Begrenzung des Schadens ging: In Anbetracht dieser Erfahrungen dürfte nun sicherlich auch im Kraichgau keine Gladbacher Gala zu sehen sein. <p>  Dass sich der Klub seit der letztjährigen Saison-Vorbereitung von 27 Spielern trennte, macht deutlich, wie entschlossen der HSV die Verlierer-Mentalität abzustreifen gedenkt; vom Relegations-Drama gegen den KSC kann mittlerweile kaum noch ein aktiver Akteur aus eigener Anschauung berichten.  </pre>


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<pre>für die Psyche ist es natürlich von unschätzbarem Wert, dass sich der Verein vor dem Beginn der Hammer-Wochen auf ein Erfolgserlebnis berufen kann — zumal mittlerweile auch die vorgesehenen Verstärkungen in ihrer neuen Heimat angekommen sind.  <p> Von den 18 bisherigen Aufeinandertreffen hat 96 elf verloren, nur fünf konnten gewonnen werden. Zwei Mal trennten sich die beiden Teams unentschieden.  <p>  Gegen ohnehin immer zum Treffen aufgelegte Hausherren dürfte auch die formstarke TSG im Signal Iduna Park wieder einmal kaum vom Knipsen abzuhalten sein. <p> Müssen in Hannover somit gleich beide Flügelzangen passen, sehen sich die Gäste zudem auch weiterhin durch etliche Langzeitverletzte in ihren Möglichkeiten eingeschränkt; mit Niederlechner, Kapustka, Ravet, Frantz und Lienhart fällt wieder einmal eine gefühlte halbe Startelf aus. <p>  Daher tippen wir auf einen Heimsieg von Hertha BSC gegen den FC Augsburg!  </pre> 


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<pre> Im Durschnitt fielen in den elf bisherigen Liga-Spielen im Berliner Olympiastadion 3 Tore — und der Torschnitt bei den bisherigen elf Mainzer Auswärtsspielen ist sogar noch höher, dieser liegt bei 3,2.  <p> Gegen die Sachsen hat es sowohl sehr spektakuläre als auch torarme Partien gegeben, 22:28 in 14 Spielen sprechen im Schnitt aber eher dafür, dass es hier auch am Wochenende ordentlich zur Sache gehen wird.  <p>  Bislang hat es auch der Gisdol-Nachfolger nicht vermocht, den negativen Lauf der Rothosen zu stoppen: Da es in Leipzig und gegen Hannover jeweils nur zu einfachen Punktgewinnen reichte, wartet der Dino der Bundesliga mittlerweile schon seit neun Spieltagen auf einen Sieg. <p>  Allerdings hat auch der VfB Stuttgart schon bessere Zeiten gesehen. Diese sind jedoch schon ein wenig länger her, zumindest in den letzten beiden Jahren mussten sich die Schwaben große Sorgen um den Klassenerhalt machen. Eigentlich hätten derartige Existenzängste heuer der Vergangenheit angehören sollen. Mit Alexander Zorniger wurde eine neue Ã„ra eingeläutet, die den VfB wieder in sichere Bundesliga-Gefilde bringen soll. <p>  Bislang hat allerdings auch der Achtelfinalist der Champions League seine liebe Mühe, den erhofften Nutzen aus der Rückrunden-Vorbereitung zu ziehen — nach dem ärgerlichen 2:3 gegen Gladbach hängt der Haussegen im Rheinland wieder einmal bedenklich schief.  </pre>


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<pre> Allerdings hat die Glasner-Elf seit neun Liga-Spielen nicht mehr gewonnen (5U, 4N). Vier Remis und zwei Niederlagen waren es in den letzten sechs Spielen. Die TSG hat nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz, zwei auf den ersten Fixabsteiger. Nach drei Siegen in Serie folgten ein Remis bei Bayern und zwei Pleiten. Fakt ist: Hoffenheim spielt die zweitschlechteste Bundesliga-Saison mit nur 29 Punkten aus 30 Spielen. Gegen die Eintracht kommt wohl kein Zähler dazu.  <p> Der DSC hat bislang jedes Spiel gegen deutsche Top-Teams verloren, schlug sich jedoch stets gut und kassierte nur wenige Gegentreffer.   <p> Da der FSV mit dem momentan zu Buche schlagenden 8. Tabellenplatz sehr gut leben kann, dürfte mit taktischen Veränderungen nun aber auch im Olympiastadion nicht zu rechnen sein: Folglich darf sich die Hertha auf einen Gegner freuen, der Ibisevic & Co. an einer ganz langen Leine operieren lässt. <p>  Ein Ergebnis, mit dem die Mannschaft von Michael Köllner gut leben könnte, immerhin wäre es der erste Punkterfolg auf Bundesliga-Ebene seit sieben Spielen.  <p> Werder Bremen fasste jüngst zwar neuen Mut mit einem 2:0 gegen Union Berlin, anders als noch 2022/23 aber sind die Hanseaten mittlerweile auswärts viel schwächer als daheim. Mehr noch: Sie haben keinen einzigen Punkt eingesammelt!  </pre>


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<pre> Die Stimmung hat sich erheblich gebessert, ein paar Punkte braucht es aber noch, um Rang zwei zu festigen. Eintracht Frankfurt hat den sechsten Platz derzeit relativ sicher, konnte auswärts nur vier von 15 Duellen gewinnen.  <p> Die Heimpremiere in der Bundesliga ist für den FC Ingolstadt deutlich danebengegangen. Der Liga-Neuling kassierte gegen Dortmund eine 0:4-Pleite. Angesichts des nächsten Gegners, der am Samstag, den 1September (15:30 Uhr) im Audi-Sportpark zu Gast ist, ist der Premieren-Erfolg vor heimischem Publikum mehr als fraglich.  <p>  Bei der Suche nach potentiellen Gegnern auf Augenhöhe wird Hoffenheim somit am ehesten noch beim nunmehrigen Gast aus Darmstadt fündig: Kommen die 1899er dem Aufsteiger mit einem Erfolg bis auf vier Zähler auf die Schliche, könnte dann in Sachen Rettung doch noch einiges möglich sein. <p>  Obwohl die Stuttgarter in all ihren Spielen die dominantere Rolle einnahmen und offensiv zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten vorfanden, reichte es bislang noch nicht einmal zu einem Punktgewinn. Hinzu kommt ein ernüchterndes Torverhältnis von 4:10.  <p> Das gesicherte Mittelfeld ist nun sogar weiter weg als jener Relegationsplatz, auf dem die Wolfsburger in der Vorsaison gestrandet waren. Maximilian Arnold sagt deshalb: „Jeder sollte sich bewusst sein, in welcher Situation wir sind.“  </pre>


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